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Komandoo 5.4. - 19.4.2002mit Meiers Weltreisen gebucht bei sportmeeting AnreiseMit der LTU geht es über Nacht von DUS nach Male, wir haben Glück und der Flug ist nicht ausgebucht, so dass wir es uns auf vier Plätzen bequem machen können. In Male geht es dann mit dem Bus über die Startbahn und zum Kofferwiegen bei Maledivan Air Taxi, wir müssen für das Übergepäck (nur 25kg inkl. Handgepäck sind inkludiert) nichts bezahlen, sonst hätte es je Kilo für Hin- und Rückflug zusammen US$2 gekostet, Kreditkartenzahlung ist möglich. Nach einer Stunde Wartezeit geht es also mit dem Wasserflieger steil nach oben und über die türkisen Atolle hinweg ins Lhaviyani Atoll. Nach einem kurzen Sturzflug landen wir vor Kuredu und werden mit dem Dhoni nach Komandoo gebracht. Der Flug hat sogar Yvonne, die sonst ja nicht so gerne fliegt, viel Spaß gemacht, die Aussicht ist auch einfach toll ! UnterkunftNach Begrüßung durch das Hotel, die Tauchbasis und das Spa geht es in unseren Bungalow Shell 3 an der Westküste der Insel (500 x 100 m), die Sandspitze auf den Katalogbildern ist allerdings vom Meer verschluckt und die Laguna reicht bei den südlichsten Bungalows nun bis zur Eingangstreppe. Das Zimmer und das Bad sind wirklich so hübsch wie im Katalog abgebildet, sauber (wir haben keine Mücken oder Ungeziefer gehabt) und Gott sei Dank mit Klimaanlage versehen, die im offenen Bad nicht wirkt, was dort schon morgens zu spontanen Schweißausbrüchen führt. Der CD Player kann als Wecker fungieren, die Minibar hält die Getränke kalt, der Safe passt auf die Wertsachen auf (auch wenn die Anleitung falsch ist) und zum Strand oder aufs Boot kann man die großen täglich gewechselten Strandtücher mitnehmen, der Bademantel bleibt angesichts der Temperaturen im Schrank. Die Insel ist schön mit Palmen bewachsen, die Fauna beschränkt sich auf Geckos, Beos,
Krähen und Flughunde. Auf feinem Sand gelangt man auch ohne Schuhe zum Restaurant, ein
Paar Adiletten sollte man aber schon dabei haben, da der Sand und vor allem die Teakholz
beplankten Jetties mittags sehr heiß werden, wovor die aufgestellten Wasserbehälter mit
Schöpfkelle nur kurzfristig schützen können. Das Personal war sehr freundlich und auf Zack . WetterTäglich von 7 - 19 Uhr Sonnenschein, 36°C im Schatten, 70-80% Luftfeuchtigkeit, Wassertemperatur nie unter 30°C. Wir hatten einmal morgens, einmal mittags und einmal abends einen tropischen Schauer, der schnell vorüber war. VerpflegungFrühstück von 8 - 10 Uhr mit english breakfast, Omelett, Müsli, Brot, Käse, Wurst und Marmelade. Guter starker Kaffee ! Lunch von 12.30 - 14 Uhr in Buffetform mit verschiedenen Rohkostsalaten, Pasta, Reis-, Rindfleisch-, Schweinefleisch-, Geflügel- und Fischgerichten, daneben ein großes Dessertangebot mit Kuchen, Cremes, Obst und Pudding. Dinner von 20 - 22 Uhr wie beim Mittagessen mit Themen wie Asien, Mexiko, BBQ am Strand etc. Das Essen hat sich nicht wiederholt und war immer schmackhaft, der Service dabei war
sehr freundlich und aufmerksam - hier wird keiner abnehmen können. TauchenTauchbasis prodivers. 4 Tauchlehrer und 2 Boys - genug Platz für die Ausrüstung der Gäste, ordentliches Leihequipment, immer saubere Ausspülbecken. Getaucht wird mit 10l Aluflaschen, wird konnten als Nitrox Diver aber auch auf 12l Alu-Nitroxflaschen zurückgreifen (ohne Aufpreis), die auf Kuredu gefüllt (EAN 32) werden. Alle Flaschen haben DIN Anschlüsse mit INT Adaptern ! Wir machen am Hausriff einen Checkdive mit Barbara - Maske fluten, Oktopusatmung. Das Hausriff ist jederzeit über die beiden Jetties zu betauchen, das westliche hat und dabei besser gefallen als das östlich, an dem man ankommt. Insgesamt ist das Hausriff was Korallen angeht leider sehr kaputt, große Fische und Rochen kann man allerdings schon sehen. In den Lagunen kann man mit Babyhaien, Cobia und Stachelrochen schnorcheln. Man kann in der Laguna auch fast um die Insel herumschnorcheln. Morgens um 9.30 und nachmittags um 15 Uhr geht es mit den beiden Booten raus zu den Tauchplätzen im Atoll - Fahrtzeiten zwischen 20 und 40 Minuten. Im April war das Meer, bis auf einen Tag, spiegelglatt - also kein Problem. Morgens wurde strömungsreiche und tiefe Spots - Kandus und Thilas- nachmittags
flachere und strömungsarme Giris und Steilwände angefahren. Den Gästen wurde von den - allerdings immer anwesenden - Guides viel Freiheit gelassen, man musste ihnen nicht folgen, was fortgeschrittene Taucher freut, für blutige Anfänger aber überfordernd sein kann. Tiefenlimit 30m (wurde nicht überprüft) max. Tauchzeit 60min, Buddyteam steigt bei 50bar zum Sicherheitsstopp auf. Es gibt eine ausreichende
Anzahl von Spots, so dass wir nur einen Platz zweimal betaucht haben. Schön
sind auch immer die Dhonifahrten, bei denen man von manchmal großen Delphinherden
begleitet wird oder sogar einmal mit einem Manta schnorcheln kann - Danke an Dave - The
Manta Finder. Es gab einmal einen Ganztagesausflug und Nachttauchen vom Boot aus. Die Dhonicrew bekommt US $1 Tip pro Tour - in bar. Die Rechnung wird beim Hotel bezahlt, es gibt Pakete, die man nicht im vorhinein kaufen muss, aber es wird jeder Taucher einzeln abgerechnet und jeder über ein Paket hinausgehender Tauchgang wird zum teureren Einzelpreis abgerechnet.
Uns hat es gut gefallen, das Hotel und die Verpflegung waren fast perfekt. |